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Stille und Schwärze drücken auf ihr Gehör. Stumm sitzt sie da und schaut aus dem geschlossenen Fenster. Ihr bester Freund hatte sich seit Tagen nicht gemeldet, nachdem er auf den Gleisen in Richtung Frankfurt verschwunden war.
Fußgänger hatten ihn am Dienstag, dem Tag seines Verschwindens an den Gleisen gesehen und ein Freund hatte am Donnerstag einen Anruf von ihm bekommen, aber warum sie nicht?
Könnte es sein, dass er sie vergessen wollte? Könnte es sein, dass er sich umbringen wollte?
Kann es sein, dass er nicht mehr weiß, wo er ist?
Sie packt ihr Handy aus und starrt auf das Display:
1 Anruf in Abwesenheit, 1 Kurznachricht empfangen

Sie hatte doch erst vor ein paar Minuten auf das Handy geschaut, und der Klingelton ist doch laut genug, um selbst ihren schwerhörigen Onkel aus dem Tiefschlaf zu reißen, wieso hat sie es nicht gehört?

In der Anrufsliste steht eine unbekannte Nummer, das kann er nicht gewesen sein. Die SMS ist schon eher vielversprechend.
Auch hier wieder nur die unbekannte Nummer.
Sie öffnet die Kurznachricht und stockt beim Lesen.
Die Nachricht ist von einem Fremden
Er hat ihn gefunden, schlafend, auf dem Friedhof gleich neben ihrem Haus.

Sie öffnet das Fenster und klettert hinaus. Eine Schneeflocke landet auf ihrer Nase. Der allererste Schnee dieses Jahr, schöner kann es nicht mehr kommen.
Zitternd betritt sie den Friedhof. Der Mann steht vor einer Bank. Ein Hosenbein schaut hinter seinen hervor.
Ihr Handy klingelt. Der Ton, den sie nur für ihn eingespeichert hat.

Der Mann tritt einen Schritt zur Seite und dreht sich dabei um.
Hinter ihm kommt ein staunendes Gesicht hervor.
"Deine Eltern waren immer da", stammelt er.
"5 Tage sind vergangen, und du Trottel meldest dich nicht ein Mal", sie stürzt sich freudestrahlend auf ihn und reißt dabei die Bank mit um.



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