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Sie wollte noch einmal diesen schönen Film sehen, den, wo ein Tänzerpaar über die Fläche schwebt und alle bezaubert, die tausenden Gesichter, sie wollte dieses Gefühl erleben, bestaunt zu werden, wie die beiden Tänzer auf der Fläche, das Gefühl, eine Sekunde wie eine Ewigkeit auszudehnen, auf der man Schlittschuh fahren kann und die komplette Welt in dieser Sekunde umrunden kann, ohne dass man bemerkt wird, einfach nur die Aussicht und die Zeit genießend, die ewige Zeit die man hat, wenn man auch nur einen Augenblick von allen Menschen bewundert wurde, der Augenblick der sich auf einen kompletten Tanz ausweitet und eine Unendlichkeit in Gang setzt, die für jeden tanzenden Menschen und auch die Zuschauer einfach unvorstellbar schön ist, einen Moment, in dem man alle schönen Gefühle der Welt auf einmal spüren kann und der den Tanz wie im Fluge vergehen lässt, die Freiheit, die einfach da ist wenn man entlang des Parketts schwebt und federleichte Schritte setzt, die Kameras, die den Moment aufzeichnen und für andere erlebbar machen, die dem Augenblick nicht beiwohnen konnten und denen die das Tanzpaar mit eigenen Augen sehen konnten und sich gerne an diese Zeit erinnern, das Gefühl, einem liebenden Paar beim ersten Kuss zuzuschauen, dem Gefühl, selbst jemand von den beiden zu sein, dem Gefühl der Freude untertan, zeitlos und glückselig, all das in diesem viel zu kurzen Film, der leider schon zu Ende war und nicht mehr zurück gespult werden konnte, weil er verbrannt wurde, von ihrem Lehrer in der Schule als unterrichtsfremdes Material, noch einmal diesen Film in den Händen halten wollte sie, den endlosen, schönen, immerwährenden Film, der aus einem einzigen Foto bestand.



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