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Er war auf dem Heimweg, wieder einmal, wie jeden Abend.
An diesem Abend allerdings war die erste sternenklare Nacht im Jahr, ganz ohne Wolken und bei halbem Mond.
Der Mond strahlte so hell, dass ihm die Augen brannten, als er den Mond anstarrte, aber so leuchtend hatte er den Mond nie zuvor erlebt.
Den Mond inmitten der Sterne, weit auseinander und wie kleine Pünktchen am Himmel, Glühwürmchen, wenn man Timon und Pumbaa glauben mag, Glühwürmchen, die am Himmel festgeklebt sind.
Ganz gleich, was Sterne wirklich sind, weiß doch jeder, was eine Sternschnuppe ist: Ein Stück Stein aus dem All, das in der Luft verglüht, ganz ganz schnell. Und es gibt Sagen, dass alle Wünsche, die man bei einer Sternschnuppe wünscht, in Erfüllung gehen, wenn man sie nicht weiter verrät und fest daran glaubt. Aber wer hat es je geschafft, einen gescheiten Satz zu formulieren, oder überhaupt einen klaren Gedanken zu kriegen bei dem wunderschönen Anblick des weißen oder roten Schweifes, den der Brocken hinter sich her zieht? So eine Sternschnuppe dauert doch viel zu kurz an, nicht mal eine halbe Sekunde, aber an diesem Abend es ganz anders.

Er schaute in den Himmel, klar, wolkenlos, nachtblau und nur von den Sternen beschienen. Bei jedem Schritt träumte er weiter vor sich hin, bis er im Augenwinkel etwas entdeckte: Einen langen weißen Strich, mitten in der Schwärze der Nacht, hoch oben am Himmel. "Hat da einer den Himmel angemalt?"
Er sah genauer hin und beobachtete, wie ein weißer Brocken eine riesig lange Schlange hinter sich her zog, ebenfalls weiß. Eine Ewigkeit verging, mindestens eine Sekunde lang, und dann zerbrach der weiße Brocken in drei kleinere und die weiße Schlange wurde zu drei kleinen roten und Funken stoben von den Schlangen ab, rote Funken, wie bei einem Feuerwerk, nur viel viel schöner.
Dann starben die Schlangen, als die weißen Brocken plötzlich schwarz wurden und weg waren, und er konnte sich erst jetzt von dem Anblick lösen, dem einmaligen Ereignis, sodass er vergaß, sich etwas zu wünschen.
Doch bei dem nächsten Blick gen Mond war auch dieser Wunsch schon über seine Lippen der Nacht anvertraut worden.



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