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Schon seit Tagen hatte weder sie von ihm, noch er von ihr gehört und so kam es, dass die restliche Woche auch noch verstrich.
Zuletzt waren sie im Streit auseinander gegangen, weil er einige abfällige Bemerkungen gemacht hatte, die in seinem Zorn seinen Lippen entkommen waren und so kam es, dass er Tag und Nacht nach Worten suchte, die für sie eine Entschuldigung darstellten.
Kurz nachdem dieser Streit entbrannt war, hatte es angefangen, zu regnen und es hörte nicht auf und so kam es, dass er sein Telefon nahm und bei ihr anrief.
Nach vielen gescheiterten Versuchen nahm jemand am anderen Ende der Leitung ab und sagte, dass sie nicht daheim sein, so kam es, dass er an den PC ging und Kurznachrichten, sowie E-Mails an sie schrieb.
Ungeduldig wartete er auf eine Antwort bis tief in die Nacht, als er sich an sein Fenster stellte, den Rollladen öffnete und dem Regen zu schaute, wie er auf die Blätter der Büsche prasselte und so kam es, dass er bis zum frühen Morgen vor dem Fenster stand und mit den Augen den schwimmenden Blättern hinterher schaute.
Als er wieder einen Blick auf den Bildschirm warf, hatte sich noch immer nichts getan, so kam es, dass er sein Fenster schloss, sein Licht ausschaltete und ohne Regenjacke das Haus verließ.
Er holte sein Fahrrad aus der Garage, pumpte es auf und fuhr los, doch gerade als er vom Bordstein auf die Straße kam, spürte er die blanke Felge auf dem Asphalt, so kam es, dass er im strömenden Regen los lief.
Die ersten Sonnenstrahlen brannten in seinen übermüdeten Augen, als er sich nach vierzig Minuten Fußmarsch durch den Regen die völlig durchweichten Schuhe auszog und so kam es, dass er barfuß den Rest des Weges hinter sich brachte.
Er wusste noch immer nicht, was er sagen sollte, als er schon vor ihrer Tür stand und die Finger an die Klingel legte, doch schon öffnete sich die Tür und sie stand erstaunt und erschrocken im Regenmantel vor ihm.



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