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Er stand am Fenster, es war schon dunkel draußen. Alles wartete die letzten Minuten bis zum neuen Jahr ab und einige Kinder ließen schon Raketen steigen. Die Luft war von Spannung geladen und im Radio zählten die Sender die Zeit runter.
„Noch zehn Minuten“, sagte ein Sprecher und dann gaben die Batterien auf.
Hinter ihm piepste der Puls eines anderen Patienten. Nach kurzer Zeit hörte das monotone Geräusch auf und direkt darauf kamen Schwestern in das Zimmer gestürzt. Sie zogen das Bett mit dem Patienten auf den Flur und schlossen die Tür.
Ein anderer Patient lag friedlich schlummernd auf dem dritten Bett, weit weg vom Fenster und bekam nichts von all dem mit.
„Wieso muss mich eigentlich die ganze Welt allein lassen, wenn ich doch bloß ein leichtes Stechen in der Brust hatte?“, fragte er sich und die nächsten Raketen stiegen in die Luft.
In einem anderen Zimmer läutete das Telefon und jemand hob ab, dann herrschte wieder quälende Stille.
Am Horizont leuchtete mit einem Mal der ganze Himmel auf und die Bäume vor dem Fenster strahlten in den schönsten Farben. Er setzte sich auf sein Bett und ließ den Kopf hängen.
Jemand klopfte und kurz darauf öffnete sich die Tür. Eine Krankenschwester wünschte ihm ein frohes neues Jahr und verschwand wieder im Gang.
Er legte sich hin und betrachtete aus seinem Bett weiter den Himmel.
Dann läutete das Telefon neben ihm.
„Frohes Neues, ich hoffe wir haben dich und deine Zimmerkollegen nicht aufgeweckt.“, ertönte eine Stimme mit Rauschen im Hintergrund.
Er legte nach einem kurzen Gespräch wieder auf und lächelte traurig.
Wieder klopfte es an der Tür. Sie ging auf und das Licht ging an.
„Wir wollten dir noch einen Besuch zum neuen Jahr abstatten. Es ist doch nicht schön, hier so alleine zu liegen.“, sagte eine Mädchenstimme und als er sich rumdrehte, lächelten ihn vier Gestalten an, auch der andere Patient hatte sich aufgesetzt.



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