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"Es war heute", ein Satz, den man niemals hört. Zumindest nicht auf deutsch.
Ein Satz, den ein Junge in einem Lied untergebracht hatte, das seine schlechten Erfahrungen der letzten Tage andeuten sollte. Ein Satz in einem Lied, das nur geschrieben wurde, um dem Kummer ein Ende zu setzen. Ein Lied, das dem trauernden Jungen die Welt näher brachte. Das Lied, das andere auf ihn aufmerksam machte, wie er da alleine in der Ecke saß und seinen schwarzen Kater streichelte. Ein Kater, der viele Jahre mit dem Jungen verbracht hatte, dem Jungen auch viele Wunden zugefügt hatte. Der Kater, dem der Junge immer wieder vergeben hatte, weil er lange Zeit der einzige Freund war, den der Junge hatte. Eine Freundschaft, die dem Jungen Wärme bot, aber keinen Gesprächspartner.
Ein Gesprächspartner ohne Worte war der Kater sehr wohl, doch hatte sich dieser Junge einen Menschen gewünscht, mit dem er reden konnte, so alleine hinter der Hausecke mit dem Kater auf dem Arm.
Seit Tagen saß er immer wieder an dieser Ecke, um ein Mädchen wieder zu sehen, das ihn aus Versehen angerempelt hatte.
Ein Mädchen, das vielleicht mit ihm reden würde. Mit einem Jungen wäre er auch zufrieden gewesen, hauptsache jemand zum Reden.
Jemand außer seinen Eltern.

"Was machst du denn da unten?", fragte ein Kind, als es an ihm vorbei lief. "Ich warte", antwortete er.
"Auf was denn?"
"Auf jemanden, mit dem ich einfach mal reden kann."
"Ich bin gleich wieder da.", sagte das Kind, als es um die Ecke verschwand.

Der Junge wartete und wartete, doch das Kind kam nicht wieder.
Er schloss die Augen und stellte sich vor, dass die Sonne scheinen würde, doch immer wieder zogen Wolken über den Himmel.
Nach einigen Minuten der vergeblichen Versuche öffnete er die Augen und schaute in ein breites Lächeln, umrahmt von braunen Haaren.



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