Startseite
    Mediothekslangeweile
    Celtic book of days
    Eure Meinung ist gefragt!
    Für Freunde
    Geschichten die das Leben schrieb
    Lyric things
    Murder on the dancefloor
    Nicht-LO-Tagebuch
  Über...
  Archiv
  Zeit?
  Allein
  Auf dem Konzert
  Der Schulhof
  Der Selbstmord
  Geisel
  Stille
  Der Film
  Nachts in der Stadt
  Im Zoo
  Unter dem Sternenhimmel
  Im Regen
  Und wenn einem die Zukunft fehlt?
  Silvester im Krankenhaus
  Der Platz
  Das Ufer
  Eis und Feuer (vorerst Ende)
  Es war heute
  Im Zug
  Der Wald (Geschichte 1)
  Definition des Menschen
  Gedichte
  Meine Besten Freunde
  Gästebuch
  Abonnieren
 



  Links
   TBT - Meine Band



http://myblog.de/triniety

Gratis bloggen bei
myblog.de





Geschichten die das Leben schrieb

Gestrandet

Da saß er nun seit vielen Stunden, im kühlen Sand, Wellen umspülen seine Füße. Alleine auf dieser Insel, keine huntert Meter lang und mit ganzen drei Palmen bewachsen. Es ist schon tiefe Nacht und der Vollmond blendet seinen Blick.

Eine mörderische Strömung, der er nur knapp entkommen ist, umgibt die Insel. Ein eisiger Windhauch jagt den nächsten.

Jeder Atemzug wird schwerer, seine Lider werden schwerer, sein Körper wird schwerer. Er kippt auf die Seite und weiß, dass er heute Nacht im Wasser erfrieren wird.

Etwas verdeckt den Mond aber er kann seine Augen nicht öffnen. Dann spürt er eine kühle Hand auf seiner Seite, noch eine zweite.
Er öffnet gequält seine Augen und liegt auf einem Bett, mit nassen Handtüchern um seine Waden, um sein Fieber herunter zu bekommen.
17.10.06 12:43


In der U-Bahnstation

Die kalten, graugrünen Fliesen schauen sie erbarmungslos an. Die Lichter spenden zwar Licht, algenüberwuchert, grün, fahl, aber sie sieht nichts.
Ihr Blick starrt verschwommen auf einen Punkt, einen imaginären, an der Wand gegenüber.
Die ersten Arbeiter wollen heim fahren, es ist früher Abend. Die U-Bahn, unten an der Treppe hat sie gehalten, geht auf und Massen strömen hinein, doch sie sieht nichts. Tausende Beine ziehen an ihr vorbei, doch sie sieht nur ihren Punkt auf der Wand gegenüber. Ihr Kopf schmerzt und sie lehnt sich in die Ecke, vor der sie schon die ganze Zeit sitzt, der Blick schweift um, auf einen anderen Punkt jenseits der Realität.
Die Bahn fährt ab, die quietschenden Geräusche dröhnen in ihrem leeren Kopf, ausgesaugt.
Ihr Blick starrt verschwommen auf den Punkt an der Wand gegenüber.
Vor ihr steht eine Hose, klein, versandet. Ein Kopf kommt runter und stört ihren Punkt an der Wand. Die Augen schauen sie an, klar. Sie schaut zurück, verschwommen, und ihr Blick wird noch unklarer.
Das Gesicht verschwindet, sie sieht es nicht mehr. Nur noch ihren Punkt und die Milliarden Beinpaare die vorbei rennen.
Ihre Knie schmerzen. Sie zieht sie näher an sich heran und legt ihren Kopf auf die Knie. Der Punkt an der Wand verschwindet und wandert auf die Treppe. Graues Licht, viele Menschen, die Außenwelt. Seit Tagen, vielen Wochen, nicht gesehen.
Ihr Blick starrt verschwommen auf den Punkt auf der Treppe.
Die Hose, klein, versandet, steht wieder vor ihr, neben ihr noch eine Hose, rot, zerrissen.
Sie kippt auf die Seite, ihr Kopf schlägt auf dem Boden auf. Sie hört keinen Aufschlag, dumpf, spürt keinen Schmerz, zertrümmernd. Die Hosen stehen vor ihr, groß. Der Punkt wandert, ins Ungewisse. Schwärze umarmt sie, die kalten, graugrünen Fliesen schauen sie erbarmungslos an. Ihr Blickt starrt verschwommen, verloren ins Nichts. Ein Gesicht ist vor ihren Augen, ihr Blickt starrt verschwommen, verloren ins Nichts. Eine Atemmaske wird ihr aufgesetzt, von der Hose, rot, zerrissen, ihr Blickt starrt verschwommen, verloren ins Nichts.

Die beiden Hosen und Gesichter reden über sie, sie hört nichts. Wasser, salzig, nass, läuft ihre Wangen herab, sie spürt nichts. Die Atemmaske beschlägt, die Hose, rot, zerrissen, ruft den Krankenwagen. Die Hose, klein, versandet, kniet vor ihrem Gesicht. Ein Gesicht kommt herunter, dann ein Finger. Der Finger streicht das Wasser, salzig, nass, von der Wange.
Sie starrt durch das Gesicht. Der Finger trägt das Wasser, salzig, nass, vor das Gesicht. Die Augen starren das Wasser, salzig, nass, an, dann Ihre Augen, verschwommen, voller Tränen, Schmerz, Kummer. Die Hand mit dem Finger fährt über ihre Wange, streichelt sie. Sie schließt die Augen und lässt ihre Tränen, salzig, nass, fließen.



einer Person gewidmet, die einige Perspektiven im Leben verloren hat...
14.10.06 12:34


Eingesperrt

Nun saß er schon seit drei Stunden hinter dieser Glaswand, nur durch Luftlöcher mit der Außenwelt verbunden, auf dem Tisch ein Glas und eine Flasche Wasser.
Draußen liefen öfters junge Menschen vorbei, Wärter, wie sich heraus gestellt hatte, die ihm keine Aufmerksamkeit entgegen brachten.
Das grüne Licht ließ ihn allmählich ermüden und er setzte sich auf sein Bett, mit dem Oberkörper an die Wand gelehnt.
"Das ist nur vorbeugend, und für sie weitaus sicherer." Wer das glaubt, gehört in eine Anstalt.

Seit zehn Minuten, mindestens, kein Geräusch mehr. Er schreckte auf, ein Wassertropfen.
Schritte, gedämpft, kaum wahrzunehmen, kamen näher. Das Licht fiel aus und die Notausgangsschilder flackerten.
Ein Knall und er war hellwach. Etwas stand vor seiner Zelle, etwas Großes.
"Sehr bald schon kommst du hier raus.", und die Gestalt verschwand.

Das Licht ging an und die Tür öffnete sich. Er saß immernoch auf seinem Bett, schreckensstarr. Ein Wärter kam zeternd an und beschwerte sich lauthals über die offene Tür.
Hinter dem Wärter ein Schatten, und er lag am Boden. Blut lief aus seinem Mund auf den Boden und seine Muskeln zuckten unkontrolliert.

Er kauerte sich an der Wand zusammen. "Komm raus, ab jetzt sollst du frei sein." In der Tür gegenüber spiegelte sich ein blutüberströmtes Messer.
9.10.06 22:51


Auf dem Weg

Er stand mitten in der Nacht mitten im Wald. Seine Freundin hatte ihn bei sich rausgeschmissen und ihn hier abgesetzt.
Er war inzwischen rund eine Stunde lang gelaufen, auf kleinen Trampelpfaden im Wald, bis er vor einer offenen Holzhütte stand.
Innen drin konnte er mehrere Decken und einen Regenschirm entdecken. Ohne noch weiter Zeit zu verschwenden setzte er sich mit seinen zwei Taschen auf eine Bank im Innern. Die Taschen stellte er auf den Boden, nahm sich eine Decke und kauerte sich zusammen. Er fragt sich, warum sie ihn rausgeschmissen hat. War es sein Fehler? Hatte sie ihn oder er sie falsch verstanden? Hatte sie einen Neuen?
Bis er einschläft stellt er sich immer mehr Fragen.
Dann träumt er vom Garten seines Vaters. Er hockt auf einem Mäuerchen und vor ihm webt eine Spinne ein Loch im Boden zu.
Er erinnert sich an die Umstände, die das Loch gemacht hat. Sein kleiner Bruder brach sich damals das Genick, als er auf die Stelle trat, das Loch sich auftat und er gegen das Mäuerchen mit dem Kopf fiel. Weil er richtig reagiert hatte und zuerst den Vater gerufen hatte, lebt der kleine Bruder noch, aber muss sich mit einer Querschnittslähmung abfinden.

Seine Eltern waren geschieden. Die Mutter hatte ziemliche Probleme mit Alkohol und kam mit den Kindern nicht mehr zurecht, deshalb hatte der Vater das Sorgerecht.
Vor der Ehe wurde sein Vater auch schonmal bei seiner damaligen Freundin herausgeschmissen, weil er die letzte Chance verpatzt hatte. Der Vater hatte damals den Verlobungsring verschlampt und erschien ohne Ring bei seinem Eheversprechen. Bei dem zweiten Versuch hatte er sich einen neuen Ring zugelegt und so kam die Ehe doch noch zustande.

Er merkt, wie er von der Bank fällt und wacht klatschnass auf. Direkt vor seinem Gesicht befindet sich eine riesige Schnauze mit zwei Hauern. Er erschrickt sich fürchterlich und knallt mit dem Hinterkopf an die Bank. Das Bild vor seinen Augen verändert sich aber nicht. Das Wildschwein bewegt sich nicht. Auf dem einen Hauer entdeckt er etwas silbrig glänzendes. Dann steht er auf. Der Keiler schaut ihm hinterher. In einer Ecke der Hütte steht ein Reh mit einer roten Schleife um den Hals und daneben steht ein Hase in gelbem Smoking auf der Bank. Auf dem Fensterbrett hinter ihm hört er etwas krächzen und dreht sich um. Eine Krähe in Hippieklamotten mit einer gelben, fetten Raupe auf dem Kopf hockt da. Als er genauer hinschaut, was die Raupe für Seltsamkeiten besitzt, bemerkt er in blauer Schrift die Lettern "Nicht zu spät" auf der gelben Farbe der Raupe. Der Keiler grunzt, stupst ihn an und er erkennt dass das silbrige Etwas auf dem Hauer ein Ring ist. Genau der Ring, den sein Vater verschlampt hat.
Der Hase klopft mit seinen Hinterläufen auf die Bank und zeigt mitten in den Wald. Das Reh sagt "mach schnell, noch ist es nicht 6 Uhr", hinter ihm meldet sich die Krähe und sagt "gleich fährt deine Freundin arbeiten". Er nimmt den Ring und seine Taschen und rennt in die Richtung, in die der Hase zeigt.

Vor einer Hauswand kommt er zum Halten. Eine Schildkröte hockt vor einer Holztür in der Wand und sagt ihm"schnell, renn, aber weck mir nicht die Fledermäuse, sonst sind die wieder so schlecht drauf"

Er geht durch die Tür und steht plötzlich im Vorgarten von dem Haus seiner Freundin. Eine Katze räkelt sich in der rühen Morgensonne. Er fragt die katze "ist sie noch im Haus?", doch die Katze macht nichts.

Die Tür geht auf und seine Freundin steht in der Angel.
Er kramt ohne nachzudenken in seiner Hosentasche herum, wo er den Ring verstaut hatte, findet ihn aber nicht.
Er sagt vollkommen ruhig "Mit Ring wäre es zwar schöner, aber ohne geht auch. Willst du meine Frau werden?"




Egal was passiert und wie bescheuert die Umstände sind. Das Glück findet seine Wege
30.7.06 13:06


3 Tage

Seit drei Tagen saß ich in einer Großstadt fest. Wie konnte ich nur so dumm sein, mir hier, weit weg von den idyllischen Kleinstädten meiner Jugend, ein Haus zu kaufen.
Hier kann ich Nachts Vergewaltigungen von jungen Mädchen aus dem Fenster beobachten, die Polizei rufen und die Polizei kommt dann etwa eine Stunde später erst auf die Idee, einen Streifenwagen los zu schicken.
Letzte Nacht ging ich durch kleine Gassen, weil mich die Laternen der Hauptstraße blendeten. Ein kleiner Junge rannte mich auf der Flucht vor Jugendlichen fast um, stand auf und lief weiter. Ich ließ die Jugendlichen nicht so schnell vorbei, doch dann drohten sie mir mit dem Messer und ich musste sie vorbei lassen.
Als ich an den brutalen Jungen vorbei war, kam ich in eine kleine Gasse, wo mich rote Lichter geradezu einlullten. Im nächsten Moment standen vier junge Damen, mit Garantie keine älter als fünfzehn, um mich herum und versuchten mich abzuschleppen. Verschreckt lief ich weiter und dachte an mein vorheriges Zuhause. Dann fiel ich über einen halbtoten Mann, in einem beigen, beschmutzten Mantel, großem Hut und einer Spritze im abgeschnürten Arm. Er roch nach Alkohol und das THC konnte ich praktisch ohne Pobleme einatmen. Es war ein Wunder, dass er noch lebte.


Heute stand in der Zeitung, dass ein blutiger Mord an einem Achtjährigen ausgeführt wurde, seine Leiche wurde zerstückelt in einer Mülltonne aufgefunden. Man konnte den Jungen anhand seines Schülerausweises identifizieren. Ein mit verschiedenen Drogen, darunter Heroin, Alkohol, LSD, THC, Extacy und Speed überfüllter Herr, Mitte Zwanzig, hatte einen Kreislaufzusammenbruch, als er abtransportiert wurde. Er starb noch im Krankenwagen. Bei einer Razzia wurden zweiundzwanzig Minderjährige in einem Bordell aufgesammelt. Mehrere verstörte Mädchen wurden in kleinen Gassen aufgefunden und mit schweren Verletzungen im Krankenhaus eingeliefert.
Alle Vorfälle wurden durch einen anonymen Anrufer gemeldet, nach dem jetzt gefahndet wird.
16.7.06 18:43


Der Sensenmann

Und dann stand er vor mir, in seiner ganzen Größe nicht mehr als einen Meter messend, aber er hatte eine unförmige Totenschädelmaske auf, hinter der orangene Augen leuchteten und sein kompletter Mantel war mit bunten Flicken übersät.
Seine Sense war das weitaus größte und furchteinflößendste am ganzen kleinen Wicht, denn sie hatte etwa die doppelte Länge ihres Trägers. Viele Scharten in der Klinge haben die Sense stumpf gemacht und der Strampelanzug unter dem Mantel machte sehr den Eindruck, dass der Sensenmann total am falschen Ort war.

Ich hielt einen Spiegel hoch, der zufällig an der Wand lehnte und der Tod höchst selbst musste lachen über seine Erscheinung.
Lachend verabschiedete er sich mit den Worten: "Irgendwann sehen wir uns trotzdem wieder, aber der war gut."



_____
Der Tod ist das, was man daraus macht, nicht das, was er zu sein scheint. Ist er wirklich das schlimme Etwas, oder nur Etwas, das früher oder später auf jeden Fall kommt?


9.7.06 14:41


Das Erdbeben

Es war ein sonniger Morgen am Ferienbeginn. Ein Junge und dessen Nachbarin gingen spazieren. Sie liefen in den Park, wo auch ein Kinderspielplatz lag.

Einige Kinder erfreuten sich an der Hängebrücke, die erst vor wenigen Tagen errichtet wurde und die Beiden setzten sich auf eine Bank. In der Farbenpracht der blühenden Blumen und Bäume erschien die Welt perfekt und der Junge wollte gerade etwas sagen, als auf einen Schlag alle Vögel weg flogen. Die Katze, die vor wenigen Sekunden noch zu ihren Füßen lag, war auch verschwunden.
Dann rüttelte die Erde und die Hängebrücke kam ins Schwanken. Der Junge bemerkte, dass die Eltern der Kinder nicht den Ernst der Situation begriffen und so lief er los, um die Kinder zu retten. Das Mädchen rief ihm hinterher, dass die Brücke auch für ihn gefährlich sei, als plötzlich der Boden immer mehr vibrierte. An der Straße krachte ein Haus ein und der Junge zog das erste Kind von der wackelnden Brücke, rief die Eltern der Kinder herbei und versuchte bereits, das zweite der acht Kinder zu bergen.
Gerade, als er es berührte, Riss vor der Parkbank, auf der das Mädchen saß der Boden auf. Sie war wie gelähmt und sah in einen mehrere Meter tiefen Spalt hinab. Er bemerkte erst, als der Spalt fast an seinen Füßen angelangt war, dass sie auch in Gefahr war.
Der ganze Sand vom Spielplatz hatte sich inzwischen in die Luft erhoben und formte eine dichte Staubschicht, durch die die Eltern nicht hindurch kamen. Er sprang auf die Brücke, brüllte gegen das Aufreißen der Erde den Kindern zu, dass sie rennen sollten und deutete ihnen eine Richtung an, in der sie sicher waren. Nur ein Kind schaffte es nicht mehr von der Brücke hinunter, bevor die Stützbalken einkrachten.
Der Junge nahm sich das Kind unter den Arm, hechtete zu den verbleibenden Stützpfeilern und sprang blind in den Staubnebel hinein. Hinter ihm zerlegte es die Brücke in Einzelteile und über den Lärm hin, registrierte er endlich, dass seine Nachbarin noch fehlte. Sie klammerte sich inzwischen an der Bank fest, die zwischen zwei Spalten auf einem kleinen Stück Beton fest stand.
Direkt neben der Bank war ein Hydrant, dessen Rohr die Bank weiterhin oben hielt. Sie schrie hysterisch und klammerte sich weiterhin gelähmt an die Bank.
Er hörte zwischen den Schluchzern der rennenden Kinder die Schreie nur schwach hindurch, zog sein Shirt aus, hielt es sich vor den Mund und rannte los. Als urplötzlich die Wand aus Staub endete, sah er einen Meter vor sich die Spalten und hielt gerade rechtzeitig an, um nicht hinunter zu fallen. Inzwischen waren die Spalten weit über vier Meter groß und die Häuser in der Gegend alle eingebrochen. Im Weitsprung schaffte er es niemals über drei Meter neunzig, was in seinem Alter schon eine enorme Leistung war. Er sah ihre Tränen und wusste, dass es um sie geschehen wäre, wenn er sie nicht rettete, aber das größere Problem war, dass sie noch weitaus schlechter im Sport war, als er.
Ohne weitere Gedanken zu verschwenden, nahm er Anlauf und sprang. Er krachte mit den Knien gegen den Beton und das Stück Boden bekam eine starke Neigung. Dann sah er nur noch, wie sie sich an Wurzeln von Bäumen fest hielt, als die Bank die gegenüberliegende Seite des Bodens beinahe berührte. Er konnte nicht mehr reagieren und merkte, dass das Grundwasser immer näher auf ihn zu kam.
Dann war es ihm, als würde er fliegen. Alles, der Grund, die Spaltenwände, der Himmel, blieb in der gleichen Entfernung von ihm und sein Brustkorb wurde von vorne eingedrückt. War er tot? Hatte die Zeit ihn vergessen? Dann wurde alles schwarz.

Eine Männerstimme rief von oben "Ich habe ihn." und als er wieder bei vollem Bewusstsein war, sah er, dass er in einem Krankenwagen lag. Er konnte sich nicht erklären, was passiert war, aber seine Nachbarin saß bei ihm an der Liege und hielt seine Hand. Das war das einzige, was ihn in diesem Moment interessierte. Sie sah im tief in die Augen und er fragte sich, was das sei, was ihn so wärmte, bis sie ihn küsste.
5.7.06 17:48


 [eine Seite weiter]




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung