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Kuschelviren usw =)

Ich finde Riesenmikroben voll süüüß, und voll lustig xD
schonmal ne Grippe oder ne Erkältung in der Hand gehabt? Besonders Syphilis oder der schwarze Tod (Pest) sind lustig, so richtig süüüüüüß xD
2.4.07 17:27


Fremd?

Habt ihr jemals im Haus eurer Großeltern gestanden? Alleine, im großen, leeren Haus?
Das Haus kanntet ihr schon aus eurer frühen Kindheit, aus den letzten Wochen, in denen ihr mal zu Besuch wart, aber jetzt kommt es einem so fremd vor, wenn es leer steht, auch wenn nur für ein paar Tage...

Man bringt die Zeitung und Post rein, macht sich innerhalb von wenigen Minuten klar, dass kein Fenster zerbrochen ist oder sonstige Einbruchsspuren vorhanden sind, aber irgendwie ist es trotzdem erschreckend, wie tot so ein Haus ist, wenn keiner darin wohnt...
Und wie fremdartig dann noch ein Trance-Remix von "Das Boot" klingt, wenn man schon alleine in dem Haus ist...



Ein Glück, dass ich schnell wieder gehen konnte!
18.10.06 13:54


Gespenster

Warum soll man Gespenstern hinterher laufen, die schon in die Parallelebene verschwunden sind, aus der sie kamen?
Kann man wirklich Vergangenem vertrauen? Führen sie einen nicht auf falsche Wege und verschwinden dann klammheimlich, lassen einen im Stich?

Gespenster sind schon Illusionen, aber man kann sich auch einreden diese Illusionen zu sehen; doppelt perplex.
Meistens stellen Gespenster Tote dar, manchmal Ängste und manchmal einfach nur Gestalten, die man nicht mit Worten beschreiben kann. Wenn man vor ihnen wegrennen will, muss man die Augen schließen, ansonsten wird man sie ewig sehen.

Aber was wäre das Leben schon ohne diese Geister, die jeder irgendwann mal sieht? Langweilig und eintönig, also nicht lebenswert!



Aus: Fragen?
18.10.06 00:42


Gestrandet

Da saß er nun seit vielen Stunden, im kühlen Sand, Wellen umspülen seine Füße. Alleine auf dieser Insel, keine huntert Meter lang und mit ganzen drei Palmen bewachsen. Es ist schon tiefe Nacht und der Vollmond blendet seinen Blick.

Eine mörderische Strömung, der er nur knapp entkommen ist, umgibt die Insel. Ein eisiger Windhauch jagt den nächsten.

Jeder Atemzug wird schwerer, seine Lider werden schwerer, sein Körper wird schwerer. Er kippt auf die Seite und weiß, dass er heute Nacht im Wasser erfrieren wird.

Etwas verdeckt den Mond aber er kann seine Augen nicht öffnen. Dann spürt er eine kühle Hand auf seiner Seite, noch eine zweite.
Er öffnet gequält seine Augen und liegt auf einem Bett, mit nassen Handtüchern um seine Waden, um sein Fieber herunter zu bekommen.
17.10.06 12:43


In der U-Bahnstation

Die kalten, graugrünen Fliesen schauen sie erbarmungslos an. Die Lichter spenden zwar Licht, algenüberwuchert, grün, fahl, aber sie sieht nichts.
Ihr Blick starrt verschwommen auf einen Punkt, einen imaginären, an der Wand gegenüber.
Die ersten Arbeiter wollen heim fahren, es ist früher Abend. Die U-Bahn, unten an der Treppe hat sie gehalten, geht auf und Massen strömen hinein, doch sie sieht nichts. Tausende Beine ziehen an ihr vorbei, doch sie sieht nur ihren Punkt auf der Wand gegenüber. Ihr Kopf schmerzt und sie lehnt sich in die Ecke, vor der sie schon die ganze Zeit sitzt, der Blick schweift um, auf einen anderen Punkt jenseits der Realität.
Die Bahn fährt ab, die quietschenden Geräusche dröhnen in ihrem leeren Kopf, ausgesaugt.
Ihr Blick starrt verschwommen auf den Punkt an der Wand gegenüber.
Vor ihr steht eine Hose, klein, versandet. Ein Kopf kommt runter und stört ihren Punkt an der Wand. Die Augen schauen sie an, klar. Sie schaut zurück, verschwommen, und ihr Blick wird noch unklarer.
Das Gesicht verschwindet, sie sieht es nicht mehr. Nur noch ihren Punkt und die Milliarden Beinpaare die vorbei rennen.
Ihre Knie schmerzen. Sie zieht sie näher an sich heran und legt ihren Kopf auf die Knie. Der Punkt an der Wand verschwindet und wandert auf die Treppe. Graues Licht, viele Menschen, die Außenwelt. Seit Tagen, vielen Wochen, nicht gesehen.
Ihr Blick starrt verschwommen auf den Punkt auf der Treppe.
Die Hose, klein, versandet, steht wieder vor ihr, neben ihr noch eine Hose, rot, zerrissen.
Sie kippt auf die Seite, ihr Kopf schlägt auf dem Boden auf. Sie hört keinen Aufschlag, dumpf, spürt keinen Schmerz, zertrümmernd. Die Hosen stehen vor ihr, groß. Der Punkt wandert, ins Ungewisse. Schwärze umarmt sie, die kalten, graugrünen Fliesen schauen sie erbarmungslos an. Ihr Blickt starrt verschwommen, verloren ins Nichts. Ein Gesicht ist vor ihren Augen, ihr Blickt starrt verschwommen, verloren ins Nichts. Eine Atemmaske wird ihr aufgesetzt, von der Hose, rot, zerrissen, ihr Blickt starrt verschwommen, verloren ins Nichts.

Die beiden Hosen und Gesichter reden über sie, sie hört nichts. Wasser, salzig, nass, läuft ihre Wangen herab, sie spürt nichts. Die Atemmaske beschlägt, die Hose, rot, zerrissen, ruft den Krankenwagen. Die Hose, klein, versandet, kniet vor ihrem Gesicht. Ein Gesicht kommt herunter, dann ein Finger. Der Finger streicht das Wasser, salzig, nass, von der Wange.
Sie starrt durch das Gesicht. Der Finger trägt das Wasser, salzig, nass, vor das Gesicht. Die Augen starren das Wasser, salzig, nass, an, dann Ihre Augen, verschwommen, voller Tränen, Schmerz, Kummer. Die Hand mit dem Finger fährt über ihre Wange, streichelt sie. Sie schließt die Augen und lässt ihre Tränen, salzig, nass, fließen.



einer Person gewidmet, die einige Perspektiven im Leben verloren hat...
14.10.06 12:34


Eingesperrt

Nun saß er schon seit drei Stunden hinter dieser Glaswand, nur durch Luftlöcher mit der Außenwelt verbunden, auf dem Tisch ein Glas und eine Flasche Wasser.
Draußen liefen öfters junge Menschen vorbei, Wärter, wie sich heraus gestellt hatte, die ihm keine Aufmerksamkeit entgegen brachten.
Das grüne Licht ließ ihn allmählich ermüden und er setzte sich auf sein Bett, mit dem Oberkörper an die Wand gelehnt.
"Das ist nur vorbeugend, und für sie weitaus sicherer." Wer das glaubt, gehört in eine Anstalt.

Seit zehn Minuten, mindestens, kein Geräusch mehr. Er schreckte auf, ein Wassertropfen.
Schritte, gedämpft, kaum wahrzunehmen, kamen näher. Das Licht fiel aus und die Notausgangsschilder flackerten.
Ein Knall und er war hellwach. Etwas stand vor seiner Zelle, etwas Großes.
"Sehr bald schon kommst du hier raus.", und die Gestalt verschwand.

Das Licht ging an und die Tür öffnete sich. Er saß immernoch auf seinem Bett, schreckensstarr. Ein Wärter kam zeternd an und beschwerte sich lauthals über die offene Tür.
Hinter dem Wärter ein Schatten, und er lag am Boden. Blut lief aus seinem Mund auf den Boden und seine Muskeln zuckten unkontrolliert.

Er kauerte sich an der Wand zusammen. "Komm raus, ab jetzt sollst du frei sein." In der Tür gegenüber spiegelte sich ein blutüberströmtes Messer.
9.10.06 22:51


Die Stadt

Die Straßen einer Stadt...
Die Hauptstraßen einer Stadt,
Die Schönsten Straßen einer Stadt,
Die Besten Straßen einer Stadt,
Die Breitesten Straßen einer Stadt,
Die Längsten Straßen einer Stadt,
Die Grandiosesten Straßen einer Stadt.

Bloß, welche Sind die schönsten Straßen einer Stadt?
Sind es die längsten, die am besten ausgebauten? Die meistbefahrensten, die grandiosesten?

Nein... es sind die einfachen Straßen, die allereinfachsten, die den wahren Eindruck machen... Welche große, schöne Stadt ist wirklich schön? Dort sind die Seitenstraßen, aus denen die Stadt doch eigentlich besteht verkommen, verdreckt und verlassen, wie in den Filmen, wo Ghettos gezeigt werden. Es liegt zwar noch ein Unterschied darin, wie sie aussehen, aber im Endeffekt sind sie nur ein Schandbild für die Stadt... Kleine Städte legen mehr Wert auf kleine, einfache Straßen und das sind die wahren schönen Städte...
Verwinkelte, kleine, enge Gässchen, breite, unbefahrene Rollsplitwege, unbefleckte, kurze Wege... Das sind die wahrein Schönheiten in einer Stadt, und daran kann man sie messen.
Eine Stadt hat mehr zu bieten als bloß die Hauptstraßen, wenn man mal genauer hin schaut:

Die wahren schönen Straßen.

Gewidmet an alle, die einfach zu oberflächlich über Alles Nachdenken...



Aus: Fragen?
3.10.06 22:06


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